Lieber Website-Besucher, wir wissen, in welchem Unternehmen du arbeitest!

31 Aug Lieber Website-Besucher, wir wissen, in welchem Unternehmen du arbeitest!

Zugegeben, der Titel dieses Beitrags klingt ein wenig provokativ. Er ist aber ganz genau so zu verstehen. Wir setzen ab sofort ein neues B2B-Analyse-Tool ein. Und empfehlen es weiter.

Google Analytics ist für die meisten Internet-Nutzer ein Begriff. Mit wenigen Klicks lassen sich bequem Websites an das Tool anschliessen – und es spuckt Informationen darüber aus, von wo die Nutzer kommen, mit welchen Geräten sie surfen oder was ihr Alter, Geschlecht und Interesse ist. Es sind Daten, die zum Beispiel Anhaltspunkte darüber liefern, wie eine Website besser auf das Zielpublikum zugeschnitten werden kann.

Während Google Analytics als Massentool im Einsatz ist, spriessen weitere Tools aus dem Boden. Die Konsequenz für uns als Kommunikationsagentur: Die Anrufe von Software-Verkäufern nehmen zu. Praktisch im Wochenrythmus werden uns neue Tools angeboten. Eines davon haben wir nun getestet.

Besucher aus Unternehmen

Die Rede ist von Lead Forensics. Mit diesem Tool lässt sich bei Besuchern aus Unternehmen oder Organisationen besser eruieren, wer tatsächlich die Website besucht hat. Dahinter steckt keine Zauberei, sondern die laut dem Anbieter grösste IP-Adressdatenbank der Welt.

Aber Achtung! Wir möchten uns nicht in die Reihe jener Unternehmen einreihen, die heimlich Datenberge über seine Besucher anhäuft. Transparenz ist das A und O. Es ist uns ein deshalb ein Anliegen, dass unsere Website-Besucher wissen, woran sie sind. Dazu dient dieser Blogartikel sowie unser ergänzter Disclaimer.

Sollten Sie, geschätzter Website-Besucher, also von einem Unternehmens-Netzwerk aus auf unsere Website surfen und nicht mit den Auswirkungen dieses Tools einverstanden sein, empfehlen wir Ihnen, die Website entweder privat anzusurfen oder künftig auf einen Besuch zu verzichten.

Was macht Lead Forensics genau?

Im Grunde macht Lead Forensics nichts anderes als andere Analysetools. Es sammelt Daten und stellt diese dem Kunden zur Verfügung. Im Gegensatz zu Google Analytics lässt es jedoch Rückschlüsse auf ein Unternehmen zu.

Lead Forensics zeigt den Verlauf eines Besuches auf, inklusive sämtlicher Seiten, die besucht und angeschaut wurden und wie lange der Besucher auf dieser Seite war. Die dabei gewonnenen Daten werden nicht benutzt, um den Besucher dieser Website persönlich zu identifizieren.

Lead Forensics nutzt das sogenannte IP-Tracking-Verfahren. Es verknüpft diese Daten mit einer IP-Adress-Datenbank von Unternehmen. So findet Lead Forensics heraus, woher die Besucher kommen, die aus Unternehmensnetzwerken auf die Website surfen. Bei Nutzern von Heimanschlüssen können keine Rückschlüsse gezogen werden.

Was man beachten muss

Als Agentur, die B2B-Kunden berät, scheint Lead Forensics ein Tool zu sein, das wir weiterempfehlen können. Besucher aus Unternehmen sind attraktive Leads. Selbstverständlich ist die entsprechende Vorsicht geboten, was die Verwendung der Daten betrifft.

Wichtig ist beim Einsatz von Analysetools wie Lead Forensics und auch Google Analytics, dass die Website einen Disclaimer enthält. In diesem muss klar deklariert sein, dass solche Tools eingesetzt werden und zu welchem Zweck sie genutzt werden. Ansonsten riskiert der Website-Betreiber, dass er mit Schadensersatzforderungen konfrontiert wird, weil Informationen über nichtsahnende Website-Besucher gesammelt werden.

Bild:  pexels.com

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